Die Konfirmation

Mit dem Fest der Konfirmation werden die Jugendlichen weitgehend gleichberechtigte Mitglieder der Gemeinde und wird ihnen Gottes Segen für ihren Weg zum Erwachsenwerden zugesprochen. Mit der Konfirmation entscheiden die Jugendlichen selbst über ihre Haltung zu Glauben und Kirche. Während bei ihrer Taufe als Baby die Eltern für sie entschieden, sind sie nun selbst gefragt. Jugendliche, die nicht als Kind getauft wurden, können sich im Zusammenhang der Konfirmation taufen lassen. Konfirmiert werden kann, wer mindestens 14 Jahre alt ist, bzw. die 8 Klasse besucht und am Konfirmandenunterricht teilgenommen hat.

Die Vorbereitung zur Konfirmation geschieht in zwei Stufen.

In Klasse 3 nehmen wir mit "Konfi 3" die Kreativität und Begeisterungsfähigkeit der Mädchen und Jungen auf. In von Eltrn geleiteten Gruppen geht es um "Gemeinschaft und Taufe", das "Kirchenjahr" und um das "Abendmahl".

Der festliche Abendmahlsgottesdienst krönt die gemeinsame Zeit.

Nähere Informationen finden Sie unter "Konfi-3" (pdf.Datei)

Die zweite Stufe in Klasse 8 bleibt die größere, sie führt zur Konfirmation.
Der Konfirmandenunterricht beginnt im Juni des vorangehenden Jahres.
Die Mädchen und Jungen des entsprechenden Alters werden direkt angeschrieben,
aber auch im Gemeindebrief werden die Anmeldungstermine bekannt gegeben.

Gemeinsamer Konfirmandenunterricht

Im Konfirmandenunterricht hat schon die intensivere Zusammenarbeit von Martins- und Goldberggemeinde begonnen: seit diesem Konfirmandenjahrgang haben wir den Konfirmandenunterricht zusammengelegt und werden auch die Konfirmationen zusammen feiern.

Der Konfirmandenunterricht wird von einem Team begleitet:
Neben Pfarrer Hörger und Pfarrerin Remppis sind 5 ehrenamtliche Teamer jeden Mittwoch dabei,
so dass die große Gruppe regelmäßig in Kleingruppen zu intensiveren Gesprächen kommt.
Viel Kreatives konnten wir bislang so gemeinsam erleben.
Es begann mit einem erlebnispädagogischen Spiel, das immer am Anfang der Konfi-Stunde uns in Stimmung gebracht hatte. Bei der anschließenden Andacht brachten jeweils zwei Konfirmandinnen oder Konfirmanden ihre Gedanken zu einem von ihnen ausgewählten Text ein - spannend, was da alles kam.

Und dann gab es viel Kreatives: Kennenlernen mit Konfi-Bingo, Bilder unserer Vorstellungen vom Jenseits, selbst einmal erfahren, wie man mit Einschränkungen leben kann, das Diakonie-Praktikum, vor den Sommerferien die Übernachtung in der Martinskirche, ... Ganz besonders gelangen auch die Plakate zur Jahreslosung, von der nun einige die Kirche und das Gemeindehaus schmücken.
Und: Seit Dezember gibt es immer nach dem Konfi-Unterricht ein "Chill-Out", bei dem es viel Spaß und auch gute Gespräche gibt.