Hilfsangebote

Über unsere (jüngere) Mitarbeiterschaft, das Netzwerk des Besuchsdienstes oder den CVJM stehen freiwillige Menschen bereit, um Hilfe zu leisten und Dienstleistungen zu erbringen.

Wir sind Teil der Sindelfinger Aktion:  „Helfen statt Hamstern“, die über die Hotline: 07031 304747-70 zu erreichen ist. Der "Hilfezettel" gibt einen kurzen Überblick über das Angebot von Helfen statt hamstern.

Die Mitarbeitenden dort verweisen bei Bedarf auf die seelsorgerliche Unterstützung der Pfarrer*innen.

Kochfähige Stoffmasken - ein Zeichen der Rücksichtnahme - Aufruf zur Herstellung

Aufruf zur Herstellung – Abgabe in der offenen Martinskirche

Wir hören:
Es fehlt an medizinisch zertifizierten Masken. Wir hören aber auch: Stoffmasken Marke Eigenbau seinen ungeeignet.

Fakt ist:
Mitbürgerinnen und Mitbürger, insbesondere all jene, die in ihrem beruflichen und familiären Alltag mit dem gefährdeten Personenkreis zu tun haben, wollen Rücksicht nehmen und dies mit dem Tragen einer Maske zeigen. Denn der häufigste Übertragungsweg des Coronavirus geschieht über Tröpfchen. Mit einer Maske wird die Streuung reduziert.
Das bestätigen die Virologen.

Eine Anleitung finden Sie hier  (pdf)

Anleitungen zur Herstellung findet man auch unter:
 www.spiegel.de/kultur/schutzmasken-in-der-corona-krise-offen-gelebte-fuersorge-kolumne-a-83652a14-f233-4ada-badc-29711de906ce.

Infiziert kann jede/r sein ohne es zu wissen. Alle Personen, bei denen eine Infektion weder bestätigt noch ausgeschlossen wurde, sollten erst mal als Infizierte betrachtet werden. Deshalb sollte sich jede und jeder - ganz besonders gegenüber den am meisten gesundheitlich gefährdeten und immungeschwächten Menschen - rücksichtsvoll und schützend verhalten.

Und genau deshalb ist eine selbst gemachte, kochfähige Maske besser als gar nichts. Durch die Geste des Tragens einer Maske übernehmen wir Verantwortung für die Unversehrtheit unserer Mitmenschen. So rät der Präsident der Bundesärztekammer Klaus Reinhardt in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“: „Besorgen Sie sich einfache Schutzmasken oder basteln Sie sich selbst welche und tragen Sie diese im öffentlichen Raum.“ Weiterhin wird empfohlen, für den reinen Privatgebrauch keine medizinisch zertifizierten Masken (FFP2/FFP3/Filtermasken) zu kaufen, um die Versorgungslage in den Krankenhäusern und Arztpraxen, wo diese Masken dringend benötigt würden, nicht noch weiter zu verknappen.

Eine selbstgemachte Atemschutzmaske gegen das Coronavirus ist also ein demonstrativer Akt und zugleich ein symbolischer Appell an die Verantwortung. Sie zu tragen ist Ausdruck solidarischer Höflichkeit (Chefvirologe der Berliner Charité Dr. Drosten) und Ausdruck der gegenseitigen Fürsorge und Rücksichtnahme. Es ist definitiv keine Selbstschutzmaßnahme. Durch das Tragen einer Maske verringert sich das Risiko, selbst am Coronavirus zu erkranken, nach wissenschaftlichen Erkenntnissen u.a. des RKI nicht - aber das Risiko, andere über Tröpfcheninfektion zu infizieren, kann verringert werden. Die selbstgemachte Maske schützt mithin (anders als eine medizinisch zertifizierte Filtermaske) nicht die Person, die die Maske trägt, sondern schirmt Menschen im Umfeld des Trägers/der Trägerin vom Flug womöglich infizierter Speicheltröpfchen ab.

Eine solche selbst genähte, doppellagige Atemschutzmaske (Anleitung siehe Anhang) muss aus einem 95 Grad waschbaren Stoff hergestellt sein, etwa aus Baumwolle (neu oder gebraucht, z.B. aus T-Shirts).

Wir rufen hiermit dazu auf Atemschutzmasken aus Baumwolle zu nähen und - sofern keine Verwendung im eigenen Umfeld besteht – diese in der Martinskirche abzugeben.

In der täglich – außer montags - geöffneten Martinskirche steht eine Kiste bereit, in die die Masken eingeworfen werden.

Diese gemeindlich-bürgerschaftliche Nähaktion ist ein weiteres Mal ein Gebot der Nächstenliebe und der Solidarität.

Ev. Kirchengemeinde Sindelfingen „Helfen statt Hamstern“