"In unserer pädagogischen Arbeit sehen wir das Kind als Geschöpf Gottes, das einmalig in seiner Persönlichkeit ist. Sie sind von Anfang an Gott gewollte Individuen, mit Stärken und Schwächen, die an uns und mit uns wachsen.
Mit ihrer Neugierde, Offenheit und Lebensfreude bereichern sie unseren Alltag. Für ihre weitere Entwicklung benötigen sie Zeit, Zuwendung und Liebe. Kinder er- und begreifen als Forscher, Entdecker und Künstler ihre Welt mit allen Sinnen. Auf dieser Basis gestalten sie mit und das Leben." (Auszug aus unserer Konzeption)

  • addReligionspädagogischer Ansatz

    In unserem Kindergartenalltag haben religiöse Rituale ihren festen Platz gefunden. Wir singen christliche Lieder und beten vor jedem Essen.

    Die Bibel ist für die Kinder ein geheimnisvolles Buch, das neugierieg macht. Uns ist es wichtig, dass diese Neugierde genutzt wird, um die Kinder mit biblischen Geschichten vertraut zu machen. Daher bekommt bei uns jedes Kind zu Beginn seiner Kindergartenzeit eine eigene Kinderbibel geschenkt. Diese Bibeln stehen im Gruppenraum und so hat jedes Kind jederzeit einen uneingeschränkten Zugang zu seiner eigenen Bibel. Am Ende der Kindergartenzeit darf diese mit nach Hause genommen werden.

    Einmal pro Woche findet für die Kinder die "Biblische Geschichte" statt. Hierbei hören und erleben die Kinder eine biblische Geschichte oder man erarbeitet mit den Kindern ein biblisches Thema.

    In Gottesdiensten, in Kleingruppen und im Alltag begleitet, erleben und erfahren die Kinder unseren christlichen Glauben. Wir Erzieherinnen sehen uns hierbei als natürliches Vorbild und stehen den Kindern bei Fragen und Gesprächen begleitend zur Seite.

     

    Religionspädagogischer Ansatz in Bildern

  • addIntergenerativer Ansatz

    Begegnungen zwischen Jung und Alt stellen für beide Seiten eine enorme Bereicherung dar. Viele Kinder haben heutzutage kaum Möglichkeiten, mit ihren Großeltern aufzuwachsen. Bei älteren Menschen wird sehr oft die Lebensfreude gesteigert, wenn sie mit Kindern zusammen sind. Wir erleben immer wieder, wie wertvoll daher solche Begegnungen sind.

    Gemeinsame Aktionen, das Feiern von gemeinsamen Festen und Gottesdiensten, spontane Begegnungen auf dem Weg zum Briefkasten oder am Zaun des Kindergartens, bieten immer wieder Möglichkeiten, gegenseitiges Verständnis, Toleranz und Wertschätzung zu entwickeln und zu üben.

    Unser Ziel ist es, dass sich ein generationsübergreifnder Gemeinschaftssinn entwickelt.

    Einmal wöchentlich findet daher bei uns das Balancetraining statt. Hierbei treffen sich Kinder und Senioren um sich gemeinsam zu bewegen. Die am Haus angestellte Physiotherapeutin mobilisiert durch unterschiedlichste Übungen die Beweglichkeit der Senioren und fördert die Freude der Kinder an der Bewegung. Gegenseitige Hilfestellungen sind hierbei sehr wichtig.

    Der Aktionstreff findet ebenfalls wöchentlich statt und wird in Zusammenarbeit zwischen den Betreuungsassistentinnen des Pflegeheims und der Erzieherinnen unserer Einrichtung geplant, vorbereitet und durchgeführt. Es wird gesungen, gemalt, gebastelt, gespielt, gekocht und vieles mehr. Ganz unterschiedliche Themen werden in diesem Rahmen behandelt.

    An Geburtstagen der Bewohnerinnen und Bewohnern überraschen wir das jeweilige Geburtstagskind mit einem Lied.

     

    Intergenerativer Ansatz in Bildern

  • addWaldpädagogik

    Durch die Lage unseres Gartens haben wir das Glück, direkt an den Wald anzugrenzen. Die Kinder haben daher bereits im Garten, der mit leichter Hanglage viele Möglichkeiten bietet, den direkten Bezug zu Wald und Natur. Kinder nehmen ihre Umgebung mit allen Sinnen wahr und entwickeln dadurch einen natürlichen und ungezwungenen Zugang zur Natur mit allen Lebewesen, Pflanzen, Unebenheiten, ...

    Durch regelmäßige Ausflüge in den Wald und die nähere Umgebung des Kindergartens haben die Kinder die Möglichkeit, ganz andere Erfahrungen zu sammeln, als dies z.B. im Gruppenraum möglich ist. Es gibt keinen Raum, der den Schall auffängt, als Spielmaterialien stehen den Kindern Naturmaterialien zur Verfügung, die Kinder ohne Schwierigkeiten und mit etwas Fantasie zu den tollsten Dingen verwandeln können. Zudem erfahren die Kinder ganz automatisch die unterschiedlichen Jahreszeiten und Wetterlagen mit ihren Besonderheiten und lernen, welche Kleidung entsprechend anzuziehen ist.

    Neben regelmäßigen Waldtagen findet im Frühsommer eine ganze Waldwoche statt.

     

    Waldpädagogik in Bildern

Zusammenarbeit von Erzieherinnen und Eltern

Unsere Aufgabe als pädagogische Fachkräfte ist es, die Entwicklung jedes einzelnen Kindes zu begleiten und zu unterstützen. Dies ist nur in Zusammenarbeit mit den Eltern möglich. Aus diesem Grund finden täglich sogenannten Tür- und Angelgespräche statt, die einen kurzen Austausch ermöglichen. Diese Gespräche sind für uns sehr wichtig, um das Kind entsprechend verstehen und unterstützen zu können. 

Um sich intensiver austauschen zu können, findet einmal jährlich ein Entwicklungsgespräch statt, in dem sich Eltern und Erzieherinnen über den aktuellen Entwicklungsstand des Kindes austauschen, Fortschritte aufzeigen und mögliche weitere Schritte vereinbaren. Bei Bedarf stehen wir auch darüber hinaus für Gespräche zur Verfügung.