Opfer für Burkina Faso - 25. Dez. 2020

 

Am 25.12. 2020 ist wieder Pflichtopfersammlung  BROT FÜR DIE WELT.

Für unserem Kirchenbezirk haben wir mit "Brot für die Welt" die Absprache getroffen,
dass unsere Opfer für Projekte in Burkina Faso bestimmt sind.

Wir haben dieses Jahr die aktuelle Situation in Burkina Faso als
Schwerpunktthema gewählt, da vor allem die zunehmenden terroristischen
Anschläge und die daraus resultierende Flucht ins Landesinnere große
Sorgen bereiten.
Auch der Klimawandel hat jetzt schon große Auswirkungen.
Die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmittel wird schwieriger.
Perspektiven bieten Projekte von  "Brot für die Welt"  in der Landwirtschaft.
Kleinbauern werden beim Anbau, bei der Ernte und beim Verkauf unterstützt.

Deshalb erscheint es uns wichtig, dort die verschiedenen Entwicklungsprojekte
weiterzuführen.

Im letzten Jahr haben wir die große Summe von 130.153,- Euro im
Kirchenbezirk Böblingen zusammengetragen
und hoffen für dieses Jahr auch auf ein ähnliches Ergebnis, welches
dazu beiträgt, die Zukunft der Menschen in Burkina Faso zu erhalten.

 

Engagierte Sindelfinger in der Corona-Krise

Als Kirchengemeinde möchten wir gerne auf die ermutigende Haltung der vielen engagierten Personen aus der Kirchengemeinde aufmerksam machen und ihnen für ihre beispielgebendes Verhalten Wertschätzung entgegenbringen und Danke sagen!

Es ist angebracht und zugleich ein wichtiges öffentliches Zeichen, wenn das eine oder andere stille selbstverständliche Engagement eines Engels erwähnt wird und unter der Emailadresse alltagshelden@<wbr>sindelfingen.de  empfohlen wird.

 

Würdigung durch die Stadt Sindelfingen,
die evangelische Gesamtkirchengemeinde
und die Bürgerstiftung Sindelfingen

Dazu haben sich die Initiatoren der Aktion in einem gemeinsamen Video geäußert:
https://youtu.be/P2MLVDZjFIs

 

"Viele Menschen engagieren sich ganz selbstverständlich im Alltag für andere und machen nicht viel Aufheben darum. Für sie ist es selbstverständlich zu unterstützen.

Dennoch möchten wir grade jetzt die gute Gelegenheit nutzen, mit der Aktion Sindelfinger Alltagshelden nochmal ganz besonders auf diese angebliche Selbstverständlichkeit hinweisen und stellvertretend für viele Engagierte Danke sagen.
“ Stellvertretend für Personen, die sich in der Corona-Krise besonders engagieren und Außergewöhnliches leisten, würdigen die Stadt Sindelfingen, die evangelische Gesamtkirchengemeinde und die Bürgerstiftung Sindelfingen in dieser Woche die folgenden Alltagsengel,- oder-helden:

Thomas Wild
…der als Vollzeittrainer in der Judoabteilung des VfL Sindelfingen, das Training in Zeiten von Corona online anbietet, damit seine Schülerinnen und Schüler auch weiterhin den Ausgleich durch Sport finden. Als ausgebildeter Krankenpfleger unterstützt er außerdem freiwillig in der Isolierstation des Sindelfinger Krankenhauses.


Tanja Cluss und Serap Gargi
…die im Rahmen einer Grußkartenaktion der Evangelischen Martinskirchengemeinde gemeinsam mit ihren Kindern schöne Karten für ältere Gemeindemitglieder gebastelt haben.

Diana Böllinger und ihre Kinder Aurelie und Elise
…die gemeinsam zahlreiche Masken angefertigt und an das Pflegeheim Haus an der Schwippe übergeben haben.

Jasminka Brebric-Meier
…die neben ihrer Vollzeitstelle die Zeit findet, nicht nur für ihre Eltern, sondern auch für zahlreiche Rentnerinnen und Rentner Einkäufe und Besorgungen zu erledigen.

Herzlichen Dank

JJunginger

Gottesdienstangebot am Abend

Neu: Gottesdienstangebot am Abend

In der Johanneskirche wird es ab Januar einmal im Monat ein neues Gottesdienstangebot geben –
einen Gottesdienst am Sonntagabend um 19 Uhr.

Es ist ein Gottesdienstangebot der Johanneskirchengemeinde,
das sich aber nicht nur an deren Gemeindeglieder richtet,
sondern zu dem alle eingeladen sind, die lieber am Abend Gottesdienst feiern.

Dr. Beate Kobler

zum Abschied von Rolf Schneider

Ein zielstrebiger Sozialunternehmer geht in den (Un-)Ruhestand – zum Abschied von Rolf Schneider 

Von einer „Station“ kann man heute wahrlich nicht mehr reden. Ca. 350 Mitarbeitende hat die vor 41 Jahren gegründete ursprünglich evangelisch diakonische Einrichtung. Heute ist das ökumenische Sozialunternehmen ein „player“ in der sozialwirtschaftlichen Landschaft. Seit 1998 hat dort Rolf Schneider mit ruhiger Hand zielstrebig und umsichtig die Geschäfte geführt, zunächst noch als Kirchenbeamter. Er hat die zunehmenden Bedarfe einer demografisch sich stark wandelnden Gesellschaft aufmerksam aufgespürt und mit Weitblick dem stetig wachsenden und prosperierenden Unternehmen seinen Stempel aufgedrückt. Die „klassische“ ambulante Pflege wurde unter Schneiders Federführung weiterentwickelt und ausgebaut. Drei Tagespflegen, sechs betreute Wohnanlagen, Essen auf Räder, Haushaltsservice, eine ambulante „Krankenwohnung“ für die Kurzzeitpflege, Familienpflege, der Hausnotruf, all das gibt es heute unter dem einen Dach „Ökumenische Sozialstation“, bis hin zum Martinslädle.

Über 1000 Menschen werden heute von der diakonisch-caritativen Einrichtung betreut. Der Name „Rolf Schneider“ ist heute ein Synonym für das Sozial-Unternehmen, das in Sindelfingen und Umgebung ein wichtiger Faktor darstellt. Expansion und Wachstum im pflegerisch-sozialen Bereich das war Rolf Schneiders Leitidee: Und die verfolgte er konsequent, gut vernetzt, geschätzt, anerkannt und respektiert. In Zeiten der politisch eingeleiteten drastischen Ökonomisierung des Sozialen suchte er wirtschaftliches Kalkül und sozial-diakonische Verantwortung auf pragmatischem Weg miteinander zu verknüpfen. Um die zunehmend gefragte 24-Stundenpflege zu ermöglichen, ging er durchaus umstrittene neue Wege. Mit einer rechtlich und finanziell eigenständigen Trägerstruktur, die wiederum eng verflochten ist mit der Sozialstation hat er die Stiftung für „Innovation und Pflege“ ins Leben gerufen.

Rolf Schneider wollte immer gerne „etwas unternehmen“ und im sozialen Bereich Neues auf die Beine stellen. Mit Bauträgern neue betreute, gemeinschaftliche Wohnformen für Pflegebedürftige zu entwickeln, das macht ihm große Freude. Sie sind gefragt. Deshalb kann man davon ausgehen, dass er allenfalls in den Unruhestand geht.

Am Sonntag, den 2. Februar 2020 wird Rolf Schneider im Rahmen eines
Gottesdienstes in der Martinskirche und im Anschluss im Stiftshof feierlich verbschiedet.


Jens Junginger

Immobilienkonzeption heißt: Kirche neu denken

Die Evangelische Gesamtkirchengemeinde Sindelfingen hat derzeit unter anderem sechs Kirchen mit dazugehörigen Gemeindehäusern, sieben Pfarrhäuser bzw. Pfarrwohnungen, mehrere sonstige Wohnungen sowie das Eichholzer Täle mit drei Hallen.
Viele der Gebäude stammen aus den 60er und 70er Jahren, einer Zeit, in der die evangelische Kirche am Wachsen war.

Heute sind – wie wir alle wissen – die Gemeindegliederzahlen rückläufig und viele unserer Gebäude sind baulich nicht mehr auf dem aktuellen Stand und müssen bzw. müssten teuer renoviert werden.

Daher hat der verkleinerte Gesamtkirchengemeinderat beschlossen, sich zusammen mit der Immobilienberatung der Landeskirche auf den Weg zu machen, eine Immobilienkonzeption anzugehen.

In einem ersten Schritt werden die Gebäude hinsichtlich Zustand, Investitionskosten und Auslastung evaluiert. Ziel ist es, ein Konzept zu erstellen, ob und wie der Immobilienbestand wirklich zukunftsfähig bleiben kann und mit welchem Aufwand dies verbunden sein wird. Unabdingbar ist dabei, dass man sich den weiter verändernden gesellschaftlichen Gegebenheiten wie der tatsächlichen Raumnutzung und des generellen Raumbedarfs für die Kirchengemeinde anpasst. Entscheidend wird sein, wie sich die Gestaltung der kirchlichen Arbeit an den jeweiligen Standorten und im Ganzen künftig ausgestalten wird. Ein weiterer wesentlicher Faktor wird sein, dass dabei der Herausforderung Rechnung zu tragen sein wird, dass sich nicht nur die Zahl der Mitglieder weiter verringern wird, sondern auch das aktuell hohe Kirchensteueraufkommen zurückgehen wird.

Der erste Schritt der Konzeption ist die Bestandsaufnahme. Dabei wird der Frage nachgegangen:
In welchem baulichen Zustand sind unsere Gebäude? Welche Renovierungskosten werden zukünftig zu erwarten sein? Wie hoch sind die laufenden Unterhaltungskosten und wie hoch ist die Auslastung? Der im Dezember neu gewählte Kirchengemeinderat wird die Aufgabe haben, die Ergebnisse der Evaluation auszuwerten und eine „road map“ zu erstellen, wie die evangelische Kirche in Sindelfingen zukunftsorientiert arbeiten will und wie sie sich, orientiert an ihrem Auftrag, „um der Menschen willen“ engagieren und Akzente setzen will.

Wichtig ist dabei, dass die wirtschaftlichen wie die theologisch-ekklesiologischen Aspekte die Grundlage bilden, auf der einerseits die Evaluationsergebnisse betrachtet und die perspektivisch konzeptionellen Überlegungen angestellt werden.
Die zentrale Frage wird sein:
Wie stellt sich die evangelische Kirche in Sindelfingen orientiert an den Bedarfen und Gaben der Menschen für die kommenden 10 bis 20 Jahre auf?

 

Jens Junginger, Stephan Bartel

Kirchliche Jugendarbeit in der Schule – Impressionen

Längst sind sie keine unbekannten Gesichter mehr an der Grundschule Klostergarten: Seit September 2017 absolvieren Judith Gross und Max Knobloch ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) beim CVJM. Die Grundschüler freuen sich über diese besonderen Mitarbeitenden des CVJM. Denn ihre Stelle beinhaltet 50% Tätigkeit im CVJM und 50% an der Grundschule Klostergarten („Schulbezogene Jugendarbeit“).

Nach ihrer Hospitationsphase zum Schuljahresanfang, in der die beiden alle Klassenstufen sowie das Betreuungsangebot der Grundschule kennen lernten, sind Judith und Max mit ihrem AG-Angebot durchgestartet: Von der Martins-AG über die Computer-AG und Advents-AG bis hin zur Krippenspiel-AG. Die beiden sind auch immer parat, wenn Begleitung gefragt ist bei Lerngängen, Übernachtungen oder Ausflügen. Der Spaß und die Freude an der Arbeit mit Kindern ist ihnen deutlich abzuspüren.
Sie sind keine Ersatz-Lehrer, sondern können sich ganz bewusst Zeit nehmen für die Kinder – außerhalb des Unterrichts und fern von Noten. Besonders gerne ziehen Max und Judith mit den Schülern in die Welt außerhalb der Schule: Zu einem „Orientierungstag“ ins CVJM-Haus zum Beispiel oder in die Martinskirche.
Rektorin Yvonne Olmosi-Bier ist dankbar für dieses Engagement, hinter dem auch der Martinstaler 2017 steckt: „Die beiden sind ein echter Gewinn für unsere Schule! Ohne sie könnten wir zurzeit fast gar keine AG anbieten.“

Rose Ilg