Informationen zum Gottesdienst

Liebe Mitarbeitende der Martinsgemeinde, 

seit Sonntag, 10. Mai 2020  können wir in der Martins- und in der Versöhnungskirche wieder Gottesdienste feiern, allerdings unter strengen Hygiene-Auflagen und ohne Gemeindegesang.

Das verunsichert uns alle.

Um Ihnen ein Stück dieser Verunsicherung zu nehmen, möchte ich Ihnen heute einige Dinge mitteilen:

  • Beim Betreten und Verlassen der Kirche sind Sie alle gebeten, auf die Abstandsregeln zu achten – wie sonst eben auch in diesen Tagen.
  • Sie haben am Eingang zur Kirche die Möglichkeit, sich die Hände zu desinfizieren.
  • Sie sind gebeten, beim Betreten und Verlassen der Kirche eine Maske zu tragen – weil da die Abstandsregeln nicht immer einzuhalten sind.
    Sollten Sie keine Maske dabeihaben, können Sie am Eingang eine einfache Maske erhalten.
    Wenn Sie an Ihrem Platz sitzen, können Sie die Maske gerne auch abnehmen.
  • Es ist leider nicht erlaubt, dass die Gemeinde singt. Zum Glück ist aber Musik nicht auf Gesang beschränkt!
  • In der Martinskirche werden am kommenden Sonntag nur noch die Stühle stehen, die auch besetzt werden dürfen - in der Versöhnungskirche war das schon am vergangenen Sonntag der Fall.
    Es wird Einzelplätze sowie Paar- bzw. Familienplätze geben.
    In der Martinskirche finden max. 60 Personen Platz, in der Versöhnungskirche max. 55 Personen.
  • Wir verzichten auf eine Anmeldung im Vorfeld. Sie kommen einfach, und dann sehen wir weiter. Letzten Sonntag hätten doppelt so viele Menschen Platz gefunden wie da waren. Zudem öffnen am kommenden Sonntag neben den Kirchen in unserer Gemeinde auch die Christus- und Nikodemus-Kirche wieder ihre Pforten.
  • Allen, die lieber weiterhin zuhause bleiben, sei gesagt: Das Angebot einer Audio-Predigt, die Sie über unsere Homepage abrufen können, führen wir auch an den kommenden Sonntagen fort (nur letzten Sonntag scheint es da Probleme gegeben zu haben), und es werden auch weiterhin Predigten in gedruckter Form in den Kirchen ausliegen.

 

Auch wenn wir uns alle danach sehnen, wieder ganz normal Gottesdienste zu feiern und vor allem zu singen, sind wir dankbar, dass wir überhaupt wieder zusammenkommen dürfen, und werden uns in den nächsten Wochen/Monaten sicher vorübergehend an die neue (und verkürzte) Form des Gottesdienstes gewöhnen.

 

Bis zum persönlichen Wiedersehen grüße ich Sie/Euch von Herzen, auch im Namen meiner Kollegin/meiner Kollegen – möge Gottes Segen Sie/Euch begleiten!

Ihre Pfarrerin Beate Kobler

Veränderungen in der Kirchenpflege

Neue Mitarbeiterin in der Kirchenpflege

Seit 1. Januar ist Frau Ausra Lauenroth, die mit ihrer Familie in Böblingen wohnt, in Teilzeit als neue Verwaltungsmitarbeiterin angestellt. Die gebürtige Litauerin wird an drei Vormittagen in der Woche für Ihre Anliegen zur Verfügung stehen. Sie vertritt Frau Nina Nagel, die sich noch in Elternzeit befindet.
Wir wünschen Frau Lauenroth einen guten Start und freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Mit der Neueinstellung wurden auch die Aufgaben innerhalb der Kirchenpflege neu verteilt.
Frau Lauenroth übernimmt das Sekretariat und einen Teil des Kirchenregisters, das alle kirchlichen Amtshandlungen erfasst.
Frau Martina Halle kümmert sich ebenfalls weiterhin um das Kirchenregisteramt und wird
zusätzlich die Kassenverwaltung verantworten.
In der Buchhaltung sind Frau Sabine Schröter und Frau Renate Wassen beschäftigt,
und um die Buchhaltung des Hauses der Familie, das seit 2019 zur Gesamtkirchengemeinde gehört,
kümmert sich Frau Ursula Rau.

Stephan Bartel

Abschied von Kirchenpfleger Stephan Bartel

Nach gut fünf Jahren im Amt wird uns Stephan Bartel verlassen, um die Leitung der Kirchenpflege der Gesamtkirchengemeinde Heilbronn zu übernehmen. Das ist sehr schade und auch herb, denn alle waren damals ungemein erleichtert und froh, als er 2015 kam und konsequent, stetig und hochgradig zuverlässig viel Liegengebliebenes aufarbeitete und die Kirchenpflege auf Vordermann brachte. Alle, am meisten jedoch die unmittelbaren Mitarbeiterinnen blicken dankbar auf eine unaufgeregte, höchst angenehme, freundliche und sachbezogene Zusammenarbeit zurück. Besonders geschätzt wurde seine gelassene Art – dass man ihm nichts anmerkte, auch wenn er manchmal kurz davor war, „in die Schreibtischplatte zu beißen“ – wie er selbst es ausdrückte. Die Neugestaltung von Gesamthaushalt und Ortssatzung, die Eingliederung des Hauses der Familie in den kirchlichen Haushalt, Langzeiterkrankungen von Mitarbeiterinnen und personelle Neubesetzungen, der Umbau im Eichholzer Täle und Reparaturen an anderen Gebäuden mussten – orientiert an den je eigenen kirchen- und finanzrechtrechtlichen Maßgaben – bewältigt werden. Und oftmals galt es, das kirchliche Arbeitsrecht und bei Spezialfragen auch den Oberkirchenrat zu konsultieren. Aber Stephan Bartel „hatte sein G‘schäft im Griff“ und er hatte stets die Menschen, das Recht und das Geld im Blick. Nochmals: Es ist schade und herb, dass er geht. Wir wünschen ihm alles Gute und Gottes Segen auf all seinen Wegen!

Jens Junginger