Der neue geschäftsführende Pfarrer der GKG Sindelfingen

... aus KONTAKTE 11 / 2018

Kirchliche Jugendarbeit in der Schule – Impressionen

Längst sind sie keine unbekannten Gesichter mehr an der Grundschule Klostergarten: Seit September 2017 absolvieren Judith Gross und Max Knobloch ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) beim CVJM. Die Grundschüler freuen sich über diese besonderen Mitarbeitenden des CVJM. Denn ihre Stelle beinhaltet 50% Tätigkeit im CVJM und 50% an der Grundschule Klostergarten („Schulbezogene Jugendarbeit“).

Nach ihrer Hospitationsphase zum Schuljahresanfang, in der die beiden alle Klassenstufen sowie das Betreuungsangebot der Grundschule kennen lernten, sind Judith und Max mit ihrem AG-Angebot durchgestartet: Von der Martins-AG über die Computer-AG und Advents-AG bis hin zur Krippenspiel-AG. Die beiden sind auch immer parat, wenn Begleitung gefragt ist bei Lerngängen, Übernachtungen oder Ausflügen. Der Spaß und die Freude an der Arbeit mit Kindern ist ihnen deutlich abzuspüren.
Sie sind keine Ersatz-Lehrer, sondern können sich ganz bewusst Zeit nehmen für die Kinder – außerhalb des Unterrichts und fern von Noten. Besonders gerne ziehen Max und Judith mit den Schülern in die Welt außerhalb der Schule: Zu einem „Orientierungstag“ ins CVJM-Haus zum Beispiel oder in die Martinskirche.
Rektorin Yvonne Olmosi-Bier ist dankbar für dieses Engagement, hinter dem auch der Martinstaler 2017 steckt: „Die beiden sind ein echter Gewinn für unsere Schule! Ohne sie könnten wir zurzeit fast gar keine AG anbieten.“

Rose Ilg

Pfarrplan 2024 – Entscheidung der Synode ist gefallen

Bei der Bezirkssynode am 17. März 2018 in Waldenbuch haben die Mitglieder über die Umsetzung des Pfarrplans 2024 entschieden. Der Pfarrplan 2024 bedeutet für unseren Kirchenbezirk Böblingen, dass insgesamt 4,5 Pfarrstellen wegfallen werden.

Für die Mitglieder der Bezirkssynode stellte sich nun die schwierige Frage, welche Pfarrstellen wegfallen sollen. Mit knapper Mehrheit wurde beschlossen, dass die Betriebsseelsorge nicht mehr durch einen Pfarrer, sondern künftig durch einen Sozialdiakon besetzt werden soll. Damit bleibt im Kirchenbezirk Böblingen eine Gemeindepfarrstelle erhalten.

Für die Gesamtkirchengemeinde Sindelfingen bedeutet der Pfarrplan 2024 nun konkret, dass eine volle Gemeindepfarrstelle (100 Prozent) gekürzt werden muss. Voraussichtlich wird die Pfarrstelle Nikodemuskirche mit 50 Prozent und die Pfarrstelle Martinskirche West mit 50 Prozent gestrichen. Beide Stellen fallen mit dem Weggang der Stelleninhaber/innen, spätestens aber mit dem Jahr 2024 weg.

Der Verlust von Pfarrstellen ist schmerzlich, aber wir sind nun alle aufgerufen, das Beste aus der Situation zu machen. In der Gesamtkirchengemeinde Sindelfingen ist sowohl unter den hauptamtlich Mitarbeitenden als auch unter den ehrenamtlich Engagierten eine große Bereitschaft da, enger zusammenzustehen. Das ist alles andere als selbstverständlich und ein starkes Signal für die Zukunft!

Die Martinskirchengemeinde und die Goldberggemeinde haben erste konkrete Schritte unternommen, aufeinander zuzugehen. Beide Kirchengemeinderäte haben beschlossen, eine Fusion bis zu den nächsten Kirchenwahlen im Jahr 2019 anzustreben. In den nächsten Monaten werden sich die beiden Gremien intensiver begegnen und gemeinsam überlegen, wie die Gemeinden zusammenwachsen können.

Es grüßen Sie herzlich Kathrin Lichtenberger und Manuel Hörger